Engagement 2030

Engagement 2030

Zur Erreichung der Agenda 2030 ist die aktive Beteiligung der gesamten Bevölkerung gefordert. Das Engagement junger Menschen, also den Gestalter*innen der Zukunft, ist bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Erreichung von weltweiter Gerechtigkeit und dem Schutz unserer natürlichen Ressourcen besonders wichtig. Bildungs- und Informationsarbeit für die Nachhaltigkeitsziele und andere entwicklungspolitische Themen wird in Deutschland maßgeblich von erfahrenen lokalen Vereinen und Initiativen getragen. Viele dieser Gruppen wünschen sich mehr junge Mitstreiter*innen. Gleichzeitig gibt es viele junge Menschen, die sich z.B. in Hochschulgruppen oder eigeninitiativ bereits abseits eines Vereins engagieren. Das Projekt möchte bestehende lokale Vereine und studentische Initiativen stärker zusammenbringen. Im Projekt Engagement 2030 entwickeln daher Studierende gemeinsam mit entwicklungspolitischen Vereinen neue Möglichkeiten zum eigenen Engagement, die attraktiv für junge Menschen sind und neue Impulse für die Arbeit der Organisationen liefern.

In Kooperation mit drei baden-württembergischen Hochschulen werden Kurse angeboten, die Studierenden Wissen über entwicklungspolitische Themen und Globales Lernen vermitteln. Gemeinsam mit lokalen Vereinen werden attraktive Engagementmöglichkeiten partizipativ erarbeitet. In den anschließenden Reallaboren setzen Vereine und Studierende entwickelte Aktionsformen gemeinsam um. Erfolgreiche Formen des Engagements, die sich an der Schnittstelle der Bedürfnisse von Studierenden und Vereinen orientieren, werden im Anschluss mit weiteren Multiplikator*innen geteilt. Das Projekt leistet damit einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit von entwicklungspolitischer Bildung in Deutschland.

Ansprechpartner*innen
Carina Aydin, Kai Diederich

Material zum Projekt
Projektübersicht

Laufzeit
2019 – 2021

Fördergebende
Das Projekt wird gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ).