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Broschüre: Shifting Edges (Zine 2)

Exploring Our Capacity to Open and Hold Space as Educators

Dieses Zine entstand aus Shifting Edges, einem Angebot für Educators, die an der Schnittstelle von „difficult knowledge“ und Unbehagen arbeiten. Die Beiträge sind bewusst reflexiv, erkundend und tastend – eher Einladung als Anleitung. Das Zine macht sichtbar, was passieren kann, wenn wir auf „kleine Vibrationen“ in uns selbst oder im Gruppenraum achten und Selbstbefragung als Weg zu Verantwortung und neuen Formen des Wissens verstehen.

Globale Krisen, Polarisierung und Ungerechtigkeit prägen Bildungsräume – und oft auch das, was wir lieber nicht anschauen: innere Widerstände, Überforderung, Verstrickung oder die „elephants-in-the-room“. Shifting Edges setzt genau hier an: Es lädt dazu ein, nicht bei schnellen Lösungen stehen zu bleiben, sondern die eigene Kapazität zu erweitern, Unbehagen auszuhalten, Ambivalenzen zu erkunden und in Beziehung zu bleiben – mit sich selbst, der Gruppe und dem Thema.

Das Zine bündelt Texte, Bilder, Reflexionen und Gedichte, die in einem längeren gemeinsamen Prozess entstanden sind. Im Vorwort wird es als „tender“ beschrieben: Leser*innen dürfen langsam lesen, ein- und aussteigen, Pausen machen und beobachten, wie sie sich verbinden – inklusive dem Impuls, „das alles“ infrage zu stellen.

Inhaltlich ist das Zine entlang einer „Zine Map“ aufgebaut: von Grundlagen über das Erkunden des „I“ in der Praxis, hin zu einem intimeren Blick auf Kanten/Edges, Gefühle, Discomforts und Gewohnheiten und schließlich zu Lernraum & Atmosphäre. Wiederkehrend ist die Idee, dass Lernen nicht nur kognitiv ist, sondern emotional, körperlich und relational – und dass genau dort oft die entscheidenden Lernbewegungen entstehen.

Auch der Hintergrund des Projekts wird geteilt: Shifting Edges lief Jan–Sep 2025 und brachte 25 Teilnehmende aus Irland, Slowenien und Deutschland zusammen – mit Online-Sessions, Präsenzworkshops und einer Phase des „action-experimenting“, die u. a. dazu einlädt, Discomfort aufmerksam zu halten und Veränderung nicht nur über „Tun“, sondern auch über das eigene Sein im System zu erkunden.

Details

Was? Botschaft
Das Zine 2 vermittelt, dass transformative Bildungsarbeit eine Praxis des Haltens ist: „difficult knowledge“ anerkennen, eigene Positioniertheit und Verstrickungen reflektieren, Sprache/ Ausdruck erweitern (z. B. Bild, Metapher, verschiedene Sprachen) und Lernräume über Relationalität, Einverständnis und eine Balance aus Comfort/Stretch gestalten.

Wer? Zielgruppe
Educators (z. B. Lehrkräfte, Trainer*innen, Facilitators, Youth Worker, Hochschul- und Erwachsenenbildung), insbesondere Menschen im Feld (oder angrenzend) von Global Citizenship Education, die mit Krisen, Ungerechtigkeit, Emotionen und Ambivalenzen arbeiten und ihre Fähigkeit stärken möchten, Lernräume auch dann zu halten, wenn es herausfordernd wird.

Publiziert 2026

 

Kosten:

Kostenfreier Download.

Links/Dokumente zum Download:

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Jens Warwel

Kontaktperson

Für Fragen oder Reservierungen wenden Sie sich gerne an:

Jens Warwel

+49 711 93 27 68-60

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