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Tomatenmemory

Thema: Landwirtschaft, Nachhaltigkeit, Saatgut

„Bunt und kostbar: Vielfalt auf dem Feld“ lautet das Motto des Tomaten-Memory. Spaziergänger*innen und Besucher*innen des interkulturellen Gemeinschaftsgartens wird damit in einer Kombination aus Spiel und Information nahegelegt, wie wichtig der Erhalt unserer natürlichen Vielfalt ist.

Die Tomate eignet sich aufgrund ihrer großen Sortenvielfalt als besonders gutes Beispiel. Die Verbindung von Standort und Inhalt ermöglicht einen einfacheren Zugang zum Thema, da auch im Garten verschiedene Tomatensorten wachsen. Außerdem wecken die beweglichen Memo-Elemente Interesse und Neugierde, sodass Vorbeigehende spielerisch allerlei Wissenswertes rund um die Tomate und ihre einzelnen Sorten erfahren können.

Wie? Ablauf

  • Es sollte eine Installation geschaffen werden, die für Besucher*innen des Gemeinschaftsgartens, für vorbeigehende Passant*innen sowie für Besucher*innen des angrenzenden Spielplatzes interessant ist.
  • Die Inhalte des Memory wurden festgelegt und es wurden kurze, prägnante Informationen zur Tomate im Allgemeinen und den jeweiligen Sorten auf einzelne Kärtchen gedruckt.
  • Grafikerin und Hersteller des Memory wurden kontaktiert.
  • Das Memory wurde fest in Herrenberg installiert.

Lernerfahrungen & Tipps:

  • Die Installation ermöglicht durch ihren spielerischen Charakter auch Kindern einen Zugang zum Thema.
  • Durch den Bezugspunkt Garten können Ort, Thematik und Handlungsempfehlung miteinander verbunden werden.
  • Die Karten des Memorys können nicht gemischt werden, wodurch das Spiel nur einmal sinnvoll gespielt werden kann.

Details

Wer? Zielgruppe

Besucher*innen von (Gemeinschafts-)Gärten

Was? Botschaft

Saatgut ist kostbar, denn es ernährt die Menschheit. Das beständige Sammeln und Züchten von Saatgut haben eine enorme Vielfalt an Kulturpflanzen hervorgebracht. Über Jahrtausende hinweg wurde Wissen über die Auswahl, Erhaltung und Lagerung von Saatgut für den Ackerbau von Kleinbauern und -bäuerinnen gesammelt. Dieses wertvolle Gut wird bis heute von Generation zu Generation weitergegeben.

Internationale Agrarkonzerne verfolgen jedoch einen anderen Ansatz, indem sie Nahrungsmittel industriell produzieren und nicht auf den langjährig angeeigneten Erfahrungsschatz der kleinbäuerlichen Betriebe eingehen. Sie produzieren gewinnbringende Hochleistungssorten in riesigen Monokulturen. Die große Verantwortung, Vielfalt zu bewahren und auszubauen, in der sich viele Kleinbäuer*innen sehen, wird von der industriellen Agrarwirtschaft außer Acht gelassen.

Wo? Ort

In (Gemeinschafts-)Gärten, im Falle des Projekts im interkulturellen Gemeinschaftsgarten in Herrenberg.

Druckvorlagen: Wir bieten Ihnen kostenlose Druckvorlagen zur eigenen Nachproduktion. Bitte senden Sie eine Mail an . Bitte geben Sie die ID I17 zur Zuordnung an.

Kosten:

Bei einer Nachproduktion betragen die Kosten 2.700€ (Druck, Produktion und Anbringung).

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Jens Warwel

Kontaktperson

Für Fragen oder Reservierungen wenden Sie sich gerne an:

Jens Warwel

+49 711 93 27 68-60

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