Wir hoffen einen Anreiz zu setzen für die Weiterführung der entwickelten Formate an den beteiligten und weiteren Hochschulen. Durch die Multiplikationsleistungen möchten wir auch entwicklungspolitische Vereine eine Basis schaffen, um attraktiver und offener auch für junges Engagement zu werden.
In den hochschulischen Veranstaltungsformaten wie etwa Studium Generale können die Kurse für nachfolgende Studierende mehrfach wiederholt werden. Nachahmende an anderen Hochschulen können über die Multiplikationsmaterialien und -veranstaltungen sowie über von uns unabhängige interuniversitäre Netzwerkaktivitäten gewonnen werden. Bereiche wie Service Learning und Studium Generale sind unserer Erfahrung gemäß immer dankbar für neue Angebote, die sich verstetigen lassen. Die Kurse und die Begleitung von Engagementkooperationen können theoretisch sowohl durch finep-Mitarbeitende wie auch durch andere AkteurInnen bspw. Mitarbeitende in Vereinen fortgeführt werden, da wir diese in die Lage dazu versetzen werden. Da Hochschulen eigene Mittel für die Zusammenarbeit mit außeruniversitären Lehrpartnern bereitstellen, ist eine Weiterfinanzierung über Honorare in diesem Falle einfacher als in andern Bereichen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit.
Die teilnehmenden Vereine sind besser informiert und haben Erfahrungswissen gewonnen, welche Wünsche und Anforderungen junge Menschen bezüglich ihres Engagements haben. Sie haben auch die notwendigen Kompetenzen erworben, diese Wünsche sinnvoll in ihre eigene Tätigkeit zu integrieren. Dadurch wird eine längerfristige Zukunftssicherung für die Vereine gewährleistet, weil sie stärker am Puls der Zeit operieren und sich intern verjüngen und reformieren und dadurch eine bessere Wirkung nach außen entfalten. •    Aaaaaaaaaaaaaaaaaa
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Die Studierenden erhalten einen konkreten Anreiz sich mit den Inhalten globaler Nachhaltigkeit zu beschäftigen, da sie diese über Credit Points als Studienleistung anerkennen lassen können. Außerdem wird einem Schwachpunkt studentischen Engagements entgegen gewirkt: mangelnder Stabilität und längerfristige Planbarkeit bei studentischen Initiativen. Durch die Umleitung des Engagements in andere Organisationsstrukturen, erhalten Studierende auch bessere Unterstützung und Entlastung. Wenn dann die vorhandenen Engagementmöglichkeiten in den Augen von Studierenden auch noch attraktiv sind und zu ihrem Lebensalltag passen statt lediglich Unwillen vor verknöcherten Strukturen zu erzeugen, kann eine synergetische, fruchtbare und effektive Zusammenarbeit entstehen, die über einen peer-Austausch gute Chancen auf Nachahmung und Weiterverbreitung hat.
Durch ein eigenes Vernetzungsformat wollen wir ganz direkt den Austausch, das Voneinanderlernen und die gegenseitigen Vorteile an weitere Interessierte herantragen und durch die Multiplikationsanteile des Projektes, diesen auch Wege aufzeigen, ähnliche Vorgehensweisen für ihre eigenen regionalen, thematischen und strukturellen Kontexte anzuwenden.
Für alle Maßnahmen können zudem die von finep gemachten und evaluativ erhobenen Lernerfahrungen in die Optimierung von Engagementkooperationen einbezogen werden.