Umweltbildung: ganz einfach interkulturell

UBA Streuobstwiese

Umweltbildung: ganz einfach interkulturell ist ein Projekt, das die bisher weitestgehend fehlende Ansprache von Menschen mit Migrationshintergrund in der Naturschutz- und Umweltbildungsarbeit aufgreifen will. Mit Hilfe von Casual Learning, einem Ansatz, der von finep entwickelt wurde und Lernen im „Vorbeigehen“ in den Alltag integriert, möchte finep gemeinsam mit AkteurInnen der Umweltbildung neue Formen der Umweltkommunikation erproben, um mehr Menschen mit Migrationshintergrund für regionale Umweltfragen zu erreichen.

Aufbauend auf Treffen mit VertreterInnen der Zielgruppe werden insgesamt sechs Casual Learning Projekte in drei baden-württembergischen Kommunen/Regionen gemeinsam mit lokalen Akteurs-Netzwerken konzipiert und umgesetzt. Die Erkenntnisse aus der Umsetzung in den Beispiel-Projekten werden in einer bundesweiten Fortbildung, Handreichungen und Vorträgen auf Fachtagungen mit Interessierten geteilt und diskutiert.

Durch ein bundesweites Verbreiten der Erkenntnisse auf Fortbildungen sollen weitere UmweltakteurInnen dazu ermutigt werden, mit einfach umsetzbaren Möglichkeiten ihre Umwelt- und Naturschutzarbeit zielgruppenspezifischer zu gestalten. Über die Laufzeit des Projektes bis 2020 erwarten wir einen positiven Beitrag zur interkulturellen Öffnung von Umweltinstitutionen und zur strukturellen Einbindung von MigrantInnen in die Umweltarbeit.

So soll Umweltbildung ganz einfach interkulturell werden!

Ansprechpartnerinnen
Carina Aydin, Petra Schmettow

Material zum Projekt
Projektübersicht

Laufzeit
2018 – 2020

KooperationspartnerInnen
Praxispartner:
Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Stadt Karlsruhe (Amt für Umwelt- und Arbeitsschutz), Stadt Heilbronn (Stabsstelle Partizipation und Integration)

Netzwerkpartner Umwelt:
DNR, ANU Bundesverband, ANU Landesverband Bayern, ANU Landesverband Baden-Württemberg

Netzwerkpartner migrantische Organisationen:
LAMSA Sachsen-Anhalt, LAKA Baden-Württemberg

Fördergebende
Dieses Projekt wird gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Die Mittelbereitstellung erfolgt auf Beschluss des Deutschen Bundestages.
Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den AutorInnen.