Eine lebendige Demokratie braucht eine starke Zivilgesellschaft

finep auf der DNR-Jahresversammlung diskutiert mit Bundesumweltministerin Schulze und berät über Europawahlkampf.

DNR Jahresversammlung

Eine engagierte und kritische Zivilgesellschaft ist Garant dafür, dass unsere Demokratie erhalten bleibt. Die im Deutschen Naturschutzring (DNR) organisierten Umwelt-, Natur- und Tierschutzverbände (darunter auch finep) haben einstimmig politische Angriffe auf ihre Unabhängigkeit und Gemeinnützigkeit verurteilt. „Eine Schwächung der Zivilgesellschaft schwächt die Demokratie, daher muss das Engagement von Nichtregierungsorganisationen respektiert, anstatt eingeschränkt oder diskreditiert werden“, sagte DNR-Präsident Kai Niebert.

Zum Auftakt der Versammlung hatte DNR-Präsident Kai Niebert auf die zunehmenden Herausforderungen in Politik und Gesellschaft sowie insbesondere für den Klima- und Naturschutz hingewiesen. „Ich bin überzeugt, dass wir unsere Arbeit für Natur-, Umwelt- und Tierschutz sowie für globale Gerechtigkeit umso engagierter fortsetzen müssen, je mehr uns der Wind ins Gesicht bläst“, so Niebert.

Im Anschluss lobte Umweltministerin Svenja Schulze in ihrer Rede die Arbeit der Umweltverbände und wies eindrücklich bei der Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen auf die geteilte Verantwortung der Ressorts hin.

Mit Blick auf die Europawahl im Mai 2019 verwies Bernd Hüttemann, Generalsekretär der Europäischen Bewegung Deutschland, auf die gute EU-Arbeit des DNR und der Umweltverbände in Brüssel. Er betonte, dass eine öffentliche Mobilisierung zu den anstehenden Wahlen des Europäischen Parlaments zu Gunsten eines starken und zukunftsfähigen Europas wichtiger denn je sei. Mit diesem Fokus wurde auch die bundesweite Kampagne im Anschluss vorgestellt, mit der die elf Millionen Mitglieder und Förderer der im DNR versammelten Organisationen animiert werden sollen, zur Wahl zu gehen, um für ein ökologisch nachhaltiges Europa zu stimmen.