Drittes Zukunftsforum zum Thema „Streuobstwiesen mit Artenvielfalt erhalten“ fand im Biosphärengebiet statt

Am 13.04.2019 fand das dritte Zukunftsforum im Rahmen des Projekts Zukunftsforum Biosphärengebiet Schwäbische Alb in Neidlingen statt. Behandelt wurde dieses Mal das Thema Streuobstwiesen mit Artenvielfalt erhalten, zu welchem Matthias Strobl von der Landesanstalt für Entwicklung der Landwirtschaft und der ländlichen Räume (LEL) Schwäbisch Gmünd einen einführenden Vortrag hielt.

Zukunftsforum Streuobstwiesen

Dabei wurden Streuobstwiesen vor allem in Bezug auf die drei Dimensionen von Nachhaltigkeit – Ökologie, Ökonomie und Soziales – betrachtet und Thesen aufgeworfen, die eine Diskussionsgrundlage für das anschließende Dialogformat boten.

In diesem konnten sich die Teilnehmer*innen an verschiedenen thematischen Stationen darüber informierten, welche Ansätze es gibt, um Streuobstwiesen mit Artenvielfalt zu erhalten: es ging um die Erleichterung der Pflege durch die Flurneuordnung auf der Kammerforstheide oder um Tipps für die naturschutzfachgerechte Streuobstwiesenpflege. Es ging aber auch um die ökonomische Seite, wie einfachere Möglichkeiten der Bio-Zertifizierung oder um Naturschutzzertifikate als Weg der Pflegefinanzierung. Zudem wurde am Beispiel Albgemacht dargestellt, wie regionale Produkte von Streuobstwiesen erfolgreich vermarktet werden können.

Das Zukunftsforum Biosphärengebiet Schwäbische Alb dient als Rahmen, um die aktuelle und zukünftige Landnutzung zu diskutieren. finep unterstützt das Biosphärengebiet Schwäbische Alb bei der Konzeption, Organisation und Umsetzung des Projektes und moderiert die Veranstaltungen.