#ClimateOfChange: Start der Förderung von fünf weiteren Projekten in Deutschland

Im Rahmen des das EU-Projekts #ClimateofChange konnten sich im Frühjahr Organisationen in Deutschland für eine Förderung von bis zu 6.000 Euro bewerben. Hierbei handelt es sich um ein sog. Subgranting, also einer Vergabe von EU-Zuschüssen, die finep erhalten hatte, um damit weitere Gruppen und Initiativen zu fördern. Die 5 ausgewählten Organisationen beginnen nun mit ihren Aktionen.

Subgranting-Start

Für das Subgranting konnten sich zivilgesellschaftliche Organisationen bewerben, die mit ihren Projekten die #ClimateofChange-Kampagne unterstützen und vor allem die Verbreitung der Petition vorantreiben. Neben den Themen Klimawandel, ökologisch und sozial gerechter Transformation der Wirtschaft, Postwachstum und Suffizienz fordert die Petition vor allem Klimagerechtigkeit und den Schutz von Betroffenen klimabedingter Migration. Die Petition will europaweit 100.000 Unterschriften einsammeln und diese auf der Weltklimakonferenz im November 2022 in Ägypten Ursula von der Leyen als Vertreterin der Europäischen Kommission übergeben.

Diese 5 Organisationen unterstützen das Kampagnenprojekt im Rahmen der finanziellen Förderung von August 2022 bis März 2023:

  • Der Freundeskreis Afrika e.V. (Schwäbisch Hall) will mit Kunstaktionen im öffentlichen Raum zum Thema Klimagerechtigkeit („Performances for Climate“) Aufmerksamkeit erregen. 
  • Rigardu e.V. (Leipzig) will durch interaktive Workshops Vorurteile abbauen, Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit der Klimakrise und klimabedingter Migration aufzeigen und Toleranz, demokratisches Denken und ökologisches Bewusstsein stärken.
  • Der Klima- und Umweltaufklärung für den Erhalt der lebenssichernden Ökosysteme e.V. (Leipzig) will mit Filmvorstellungen über Naturkatastrophen und extremen Wetterereignissen die Menschen aufrütteln und mit den Zuschauenden ins Gespräch kommen.
  • Das Zentrum für Theater und Integration/Inklusion e.V. (Bayreuth) will ein interaktives Theaterstück über die Hürden und die Bewältigung der Klimakrise entwickeln, um es anschließend an Schulen vorzuspielen – die Schüler*innen werden dabei von passiven Zuschauer*innen zu aktiv Handelnden.
  • Die Parents for Future (Esslingen) wollen auf dem Globalen Klimastreik Anfang 2023 das Theaterstück „Auf ins Postanthropozän!“ aufführen und den Entstehungsprozess filmisch begleiten.

Mehr Informationen zu #ClimateofChange gibt es hier.

Die Petition kann hier unterschrieben werden.